Iran – eine feministische Revolution

Freitag, 12. Mai 9:15 - 10:45 Neue Aula



Die US-amerikanische Poetin Amanda Gorman sagt: „Es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.“ So gesehen strahlt es gerade heller denn je aus dem Iran. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022 protestieren täglich Menschen auf den Straßen des Iran. Frauen haben nach der Revolution 1979 viele ihrer Rechte eingebüßt und stehen nun im Mittelpunkt der Proteste. Wir beobachten einen revolutionären Prozess, der angetrieben durch den Freiheitskampf der Frauen den Sturz des Mullah-Regimes als Ziel hat. Der Frage, warum von einer feministischen Revolution gesprochen wird und welche Rolle Deutschland dabei (nicht) spielt, gehen wir in unserem Vortrag nach.

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© Anahita Azizi

Anahita Azizi

Gründerin der Initiative "Frauen Leben Freiheit Rhein-Neckar"

Anahita Azizi, Gründerin der Initiative Frauen Leben Freiheit Rhein-Neckar. Unternehmensberaterin im IT-Projektmanagement. Geboren im Teheran, Iran.

© Bahare Beverungen

Bahare Beverungen

Initiative "Frauen Leben Freiheit Rhein-Neckar"

Bahare Beverungen wurde im Iran geboren und ist im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert. Sie hat Innenarchitektur studiert und engagiert sich schon seit ihrer Jugend ehrenamtlich. Der Tod von Jina Mahsa Amini und die anschliessenden Proteste waren für sie, wie auch für viele andere gebürtige Iraner*innen in Deutschland, ein einschneidendes Erlebnis und der Eintritt in den Aktivismus. Sie organisierte die erste Solidaritäts-Demonstration in Mannheim und ist seitdem in der Rhein-Neckar-Region aktiv. Demonstrationen, Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr - Ziel ist es aufzuklären und auf den Kampf der Iraner*innen für Freiheit aufmerksam zu machen.